26.05.09

Kurzinfo

Für alle, die sich gefragt haben, was ich in den letzten Wochen neben Lernen so getrieben habe.

02.05.09

Life is what happens




... while you're busy making other plans.




Jau. Also bevor noch mehr Leute anfangen, mich im Nirvana zu wähnen, sende ich dann besser mal ein Lebenszeichen. Eins von gefühlt 25, die ich in den letzten Wochen senden hätte wollen. Denn es ist ja nicht etwa so, dass ich nichts zu erzählen gehabt hätte. Es gab da noch so etwa drei bis vier kulturelle Highlights in Berlin, die ich rezensieren wollte, aber ich war faul und wähnte, noch "wann anders" dazu zu kommen. Es gab ein wundertolles Wochenende mit Besuch in Berlin, über das ich picspammen wollte, aber ich war mit der Vorbereitung aufs Rohan-Larp beschäftigt. Es gab ein Rohan-Larp, über das ich dann wirklich, ernsthaft, jetzt aber echt mal bloggen wollte - bis ich merkte, dass es nicht genug Varianten von "großartig" gibt, um einen lesenswerten, nicht-eintönigen Beitrag zu schreiben. Es gab das dritte Tanzwochenende der Grünen Hölle, das auch wieder abolut eines Postings würdig gewesen wäre.

ABER. Und Außerdem.

Das Leben hatte andere Pläne und bescherte mir drei Wochen Chaos. Umzugschaos. Denn, und das wäre das Bloggenswerteste überhaupt gewesen, das Praktikum mündete in ein Jobangebot. Spontan, von beiden Seiten nicht so vorausgesehen, am vorletzten Praktikumstag. Nach einigem Im-Kreis-Rennen und so hab ich also zugesagt und mich in dem Umzug gestürzt. Erstmal wie geplant zu Elterns, Ostern feiern. Dann mit Zwischenstopp auf dem Tanzwochenende nach Trier, Wohnung ausräumen und Ämter abklappern. Dann wieder zu Elterns, Sachen sortieren und einlagern. Und jetzt sitze ich zum X-ten Mal in den letzten paar Wochen auf gepackten Koffern und heute Nachmittag geht's wieder nach Berlin. So endgültig. Also, endgültig bis Oktober, weil die Stelle bis dahin befristet ist. Und unterbrochen von einem Ausflug nach Trier, um mündliche Abschlussprüfungen zu machen, die Wohnung endgültig zu übergeben und all sowas. Aber so fürs erste: Keine Umzüge mehr für mehr als zwei Monate.

... Wait. In ca. sechs bis acht Wochen zieh ich von der provisorischen Bleibe bei einer Kollegin zur Untermiete nach ... irgendwo anders in Berlin. Aber das will ich jetzt einfach mal verdrängen.

Denn jetzt will ich mich erstmal freuen. Auf Berlin, auf meinen ersten Job, auf die weitere Zusammenarbeit mit den großartigen Kollegen und auf neue Begegnungen. The Wheel turns, and all is constant change.


HAPPY BELTAINE! (nur ganz knapp nachträglich)

Foto von Greten