29.01.09

Jauchzet! Frolocket!


Haaalbzeeiiit, haaalbzei-hei-heihei-heit, ist das einzige, was zählt! *gröhl*

Ich habe gerade die 60. Seite meiner Magisterarbeit vollendet. Yay me!

Des Weiteren habe ich eine Wohnung in Berlin gefunden und meine Erkältung ist so gut wie verschwunden. Chorprobe, ich komme.

Und um den ganzen Kram zu feiern, hab ich mich dann grad noch fürs nächste Tanz-UT im April angemeldet. Whoohoo!

Hach. Remember today, little Schildmehdchen. Today, life is good.

27.01.09

The weary world rejoices...

… in Christmas Carols. Mein Unterbewusstsein hat sich im Monat vertan und beschert mir seit zwei Tagen Weihnachts-Ohrwürmer. Mit Vorliebe „O Holy Night.“ Aber hey, solange es dazu die Version von Josh Groban nimmt, soll’s mir recht sein. Der Mann dürfte mir auch das Telefonbuch vorsingen. Was für eine Stimme! *schmelz* Für alle, die nicht wissen, wovon ich rede, aber keine Weihnachtslieder hören wollen, hier mal was anderes von ihm: Per te.

*noch mehr schmelz*

Überhaupt – Musik. Das Chorkonzert nähert sich und ich schmachte Mendelssohns Lobgesang immer mehr an. Mit dem Beethoven, den wir in Luxemburg noch zusätzlich trällern sollen, konnte ich ja erst nicht ganz so viel anfangen. Teilweise doch ein bisschen viel Kinderlied-Melodie, und beim Üben mit Klavier auch relativ brav. Schon nicht schlecht, aber irgendwie –hm. Bis ich dann mal auf Youtube nach einer Version mit Orchester gesucht habe. Wow. Dieser Moment, wenn der Chor nach ner Minute endlich loslegt. Das Ende. Wow.

Ich will eine Probe mit Orchester. Jetzt. Sofort.

… Was nicht gehen wird, weil erstens die nächste Probe am Donnerstag ist, zweitens auch die ohne Orchester ablaufen wird (die einzige Orchesterprobe zum Beethoven wird wohl erst am 09. Februar sein…) und drittens meine Stimme momentan im Eimer ist. Erkältung. Husten, Schnupfen, Nebenhöhlen-Gedöhns, einmal das volle Programm. Arghs. Blöder Zeitpunkt. Also, nicht dass es gute Zeitpunkte für so was gibt. Aber „zwei Wochen vor dem Chorkonzert“ gepaart mit „in den nächsten vier Wochen 65 Seiten Magisterarbeit schreiben müssen“ ist definitiv einer der blödesten.

Na, langsam geht’s ja wieder aufwärts. Gefühlt geht’s mir schon wieder gut. Bis auf die Stimme. Und das Schlafbedürfnis, das die Ausrede „du bist krank, du brauchst viel Schlaf“ genutzt hat, um sich gegen meine Selbstdisziplin zu verschwören. Hngs. Merke: „Den Wecker auf acht stellen, morgens dann ausschalten und zwei Stunden weiterschlafen“ ist keine gute Idee. Auch wenn es zu netten vormittäglichen Entwicklungen führen kann. ;-) Aber jetzt muss ich definitiv mal dringend wieder weiterschreiben. An der Arbeit, nicht am Blog. *und weg*

01.01.09

Neujahrwünsche - alternative version

Eigentlich wollte ich den nächsten Eintrag zu „Die Entbehrlichen“ schreiben, aber der Jahreswechsel kam dazwischen und heute Vormittag lümmelte ich erstmal mit Alice Walker auf der Couch. Also. Mit einem Gedichtband von ihr. *fuchtel* Was so betrachtet eine seltsame Kombination ist, weil ich selten Gedichte lese und kein riesiger Fan von Walker bin. Ihre Sachen sind irgendwie … seltsam. Manche springen mich sofort an und manche mag ich überhaupt nicht. Anyhow. Heute Morgen hatte ich mal wieder den Gedichtband von ihr in der Hand und blätterte ein wenig und stolperte über ein Gedicht, das ich euch nicht vorenthalten wollte:


Nothing Is Right

Nothing is right
that does not work.
We have believed it all:
improvement, progress,
bigger, better, immediate,
fast.
The whole Junk.

It was our essence that
never worked.
We hasten to eradicate
ourselves.

Consider the years
of rage and wrench and
mug.
What was it kept
the eyes alive?
Declined to outmode
the
hug?


Ich wünsche euch, dass ihr im neuen Jahr die Antwort auf diese Frage findet. Dass ihr lacht und weint und liebt und umarmt. Dass ihr Wünsche habt und Träume und Ziele, und dass einige davon wahr werden. Ich wünsche euch Momente, die ihr nie vergesst, und Menschen, mit denen ihr sie teilen könnt.

Ein gutes, ein glückliches, ein kreatives 2009 euch allen!