29.10.08

Die Anmeldung zur Magisterarbeit. Eine Geschichte in Bildern.

Ich bin zur Magisterprüfung angemeldet! Wooooohoooo!

Okay, ich sehe da einige verständnislose Blicke. Also beginnen wir mal von vorne mit der Odyssee. Denn sie begann so etwa vor einem Monat, aber ich hatte zwischendrin keinen Nerv zum Drüberbloggen.

Es begab sich also, dass ich am 24. September mit bester Freundin in der Cafete saß, kleine Auszeit vom VWL-Lernen für die OMGWTF-Abschlussklausur am 26. Und es fielen ungefähr diese Sätze: „Irgendwie find ich das komisch, dass keiner nach der Anmeldung zur Magisterarbeit gefragt hat. Hoffentlich kann ich die Klausur wirklich mitschreiben und so. Aber das hätten sie mir ja wohl vorher gesagt.“

Und es kam der 26., ich schrieb die Klausur, und siehe: Es war gut. Nach etwa drei Stunden ging ich mit gutem Gefühl raus.

Es war genau bis zum 8.10. gut. Da erreichte mich – im ‚Urlaub’ bei Elterns – ein Anruf vom Hochschulprüfungsamt. Ich hätte die Klausur eigentlich gar nicht mitschreiben dürfen, weil ich ja noch nicht für die Magisterprüfung im Hauptfach angemeldet sei. Und deswegen könnte man die Klausur jetzt nicht werten.

Das folgende Gespräch lässt sich zusammenfassen mit:
Ich: Das hat mir vorher keiner gesagt.
HPA: Natürlich hat Ihnen das wer gesagt.

HPA: Wir sind mal gnädig. Wenn Sie die Anmeldung bis Ende Oktober nachreichen, wird die Klausur gewertet.

Jau. Also bin ich, nachdem ich wieder in Trier war, mal kurz von einer Sprechstunde zur nächsten gehüpft, um Prüfer und so zu organisieren. Zum Glück erfolgreich. Und heute Vormittag war’s dann soweit: Ich war beim Dekanat und hatte echt Panik, dass ich mit meinem mir eigenen Siebhirn bestimmt irgendeine Formalität vergessen habe. Hatte ich aber nicht. Nach einer halben Stunde war ich wieder draußen und: Endlich angemeldet. Noch rechtzeitig. Das Datum wird jetzt rückdatiert auf „vor der VWL-Monsterklausur“, was für mich bedeutet, dass ich im März statt im April abgeben muss. Was mir egal ist, weil ich ohnehin ab Februar in Berlin bin und bis dahin fertig sein will.

In diesem Sinne:

Und genau wie ein Unglück selten allein kommt, kam auch gleich noch mehr Freude dazu. Die LWPs (Lebenswertpunkte) der letzten Tage:

~ Stoffmarkt in Koblenz (ich verweise mal frech auf den Blogeintrag von Lady)
~ wunderbaren Wollstoff gefunden
~ eine Einladung zum Handarbeitskränzchen *g*
~ viele nette Leute nach zu langer Zeit endlich mal wieder sehen
~ Pläne, Pläne und erwähnte ich Pläne?

Und jetzt gerade seh ich noch, dass ich die VWL-Klausur, die jetzt ja gewertet werden darf, mit 2,0 bestanden habe. W00t!


Hachja. So darf’s gerne noch ne Weile weitergehen.