24.09.08

Mosaik

Jetzt also auch ich, weil's mir gerade in die Hände fiel und ich spontan Lust drauf hatte, mich damit vom VWL-Lernen abzulenken. Um die Erklärung von Stina zu klauen:

Flickr-Mosaike. Genauer gesagt ein Mosaik, das entsteht, indem man 12 Fragen beantwortet. Man gibt die Antwort auf jede Frage in die Suche bei Flickr ein und sucht sich bei den Suchergebnissen von der jeweils ersten Seite das Bild aus, das einem am besten gefällt. Die URL des Bildes kopiert man dann in den Mosaic Maker (3 colums, 4 rows).

The questions:

1. What is your first name?
2. What is your favorite food?
3. What high school did you attend?
4. What is your favorite color?
5. Who is your celebrity crush?
6. Favorite drink?
7. Dream vacation?
8. Favorite dessert?
9. What do you want to be when you grow up?
10.What do you love most in life?
11. One word to describe you.
12. Your Flickr name.

Da ich keinen Flickr-Namen habe, hab ich mal den Forumsnick genommen.


21.09.08

Mabon

Die herbstliche Tag-und-Nacht-Gleiche ist da. Eigentlich eine Zeit der Ernte, in der man Projekte zuende bringen sollte. Stattdessen fange ich mit der Magisterarbeit gerade erst richtig an, obwohl ich sie durchaus schon im Frühling auf den Weg gebracht habe. Na - man muss ja nicht immer alles ernst nehmen. ;)


Ein schönes Mabon euch allen!

20.09.08

Moins! :D

Jau. Soviel zum Thema Selbstbeherrschung mal wieder. *g* Seit gestern fliegt also jetzt das hier bei mir rum:



Spontankauf bei Ebay, weil "Ich will das aber" irgendwann stärker war als "Du hast es noch nie geschafft, ein Instrument zu lernen, weil dich jedes Mal nach kurzer Zeit die Geduld verlassen hat, also LASS DEN BLÖDSINN."

Erste Feststellung: Uiuiuiuiui, kann man mit dem Teil grauenvolle Töne erzeugen. Offenbar ist's nicht so einfach wie's aussieht... Und das Heft ist auch nicht wirklich hilfreich. Aber wozu hat man Internet? Schließlich gibt es auf dieser Welt wohl nichts, wozu es kein Forum gibt, in dem sämtliche Anfängerfragen schon fünfhundertmal beantwortet wurden. Nebenbei stolperte ich auch noch über darüber, dass meine Whistle gerne mal gedisst wird als nicht gerade spielfreundlich und so. Ich hab mal spontan beschlossen, das zu ignorieren. Wenn die Teile Müll wären, hätte sich der Hersteller wohl kaum fast 200 Jahre aufm Markt gehalten. [/vwl]

Gestern Nachmittag hab ich mich dann erstmal mit dem guten Stück in die Weinberge verzogen, um ein bisschen zu üben, ohne meine Nachbarn in den Wahnsinn oder die frühzeitige Ertaubung zu treiben.* Nach etwa einer halben Stunde hatte ich halbwegs raus, wie ich meinen Mund verbiegen muss, und habe es dann tatsächlich geschafft, mich von "alles klingt schief" auf "wenigstens die tiefen Töne klingen nur manchmal schief" zu verbessern. Die hohen hab ich nur ganz kurz vor Ende mal ausprobiert, dann hab ich beschlossen, die Übung mit was Ohrfreundlichem zu beenden und mich wieder auf die tiefen konzentriert. Die hohen ... kommen irgendwann noch. *g*

So. Und jetzt bin ich gespannt, ob ich bis Weihnachten das im Übungsheft enthaltene "O Tannebaum" hinkriege.



* Ja ich weiß, dass ich zu nett bin und gerade eine großartige Chance verpasse, mich für die Beschallung mit Hardrock/Metal bzw. Hiphop zu rächen. Ich bin halt ein hufflepuffiger Gutmensch. *g*

11.09.08

Klettern für Flachland-Indianer

Jetzt will ich schon seit Montagabend bloggen und schieb’s immer weiter vor mir her. Deh. Also jetzt dann. Denn: Zumindest zum Teil hab ich meine Sehnsucht noch ausgelebt. Nach Schottland hab ich’s zwar so spontan nicht mehr geschafft, aber ich war wenigstens wandern. Am Montagnachmittag, mit Andy, in der Nähe von Cochem.

Genau gesagt, auf dem Calmont-Klettersteig und dem dazugehörigen Höhenweg. Und wir haben es geschafft, tatsächlich wieder beide Konstanten einer Wanderung mit Anna Lena einzuhalten: Wir sind ziemlich viel bergauf gekraxelt und haben uns zeitweise verlaufen. Was mussten die Leute die Wegweiser und den schmalen Pfad, zu dem er führte, auch derartig verstecken! Ist doch klar, dass man dann dem gut sichtbaren, breiten Weg folgt.

Auf jeden Fall sind wir am „Wanderbahnhof“ (Was es alles gibt…) in Ediger-Eller gestartet, sind den Höhenweg lang gewandert bis kurz vor Bremm und dann den Klettersteig zurück. Und es war … anstrengend. Heiß. Und toll. Wobei der Höhenweg zumindest in meinen Augen der anstrengendere Teil war. Denn wie das Wort „Höhe“ schon sagt: Es geht bergauf, und das nicht zu knapp. Zitat meinerseits auf halber Höhe: „Wenn die Wanderwege in Schottland auch so sind, dann kann ich mir das Tinwhistle-Lernen auch sparen. Da hab ich sowieso keine Puste mehr zum Flöten, wenn ich oben bin.“ Aber die Aussicht war sehr schön, und die Idylle am Wanderweg auch:



Nach kurzem Verlaufen sowie einer Diskussion über Feminismus, Konstruktivismus und die Bösartigkeit von Paybackkarten waren wir dann am Klettersteig. Hui, ja, doch, kletterig. Schmal und so. Ich bin so was ja nicht gewöhnt, ich Flachlandmensch. Aber Spaß hat’s gemacht und eigentlich hab ich mich auch immer sicher gefühlt. Dafür gibt’s ja Klettersteige, damit auch Flachland-Touris an Bergen rumkraxeln können.


Nebenbei lerne ich noch ein wenig über Weinbau und über William Turner (Nein, nicht DEN William Turner) und nach etwa vier Stunden sind wir dann tatsächlich wieder am Ausgangspunkt. Natürlich etwa zwei Minuten, nachdem der einmal pro Stunde fahrende Zug weg ist. Joah. Also setzen wir uns ans Moselufer und genießen die Abendsonne, bis der nächste fährt.

Und auf dem Weg nach Hause erlebe ich dann noch eine Überraschung, als der Zug in Trier-Ehrang hält. (Ich glaube doch, dass es Trier-Ehrang war...) Dort steht nämlich ein altes Bahnhofshäuschen mit geschnitzten Symbolen im Giebel:


Kommt mir das Motiv irgendwie vage bekannt vor? *g*

Dem zweiten Teil meiner Sehnsucht bin ich dann übrigens später am Abend nachgegangen. Wozu hat man eine DVD von Braveheart? Ich mag zwar weder den Hauptdarsteller noch ist der Film besonders toll, aber er hat Dudelsackmusik, schottische Landschaft – und vor allem: schottelnde Menschen. Thiii!

08.09.08

Ich will aber! *aufstampf*

*

Oi. Schottland-Wander-Sehnsuchts-Flash der heftigsten Sorte. Ich will jetzt den Great Glen Way wandern. Oder den West Highland Way. Mit Forumsusern und sonstigen Freunden. Ich will schottische Landschaften sehen. Ich will abends am Lagerfeuer sitzen. Ich will mit Insidern um mich werfen und welche zur Antwort kriegen. Ich will Flapjacks essen und Pilzsuppe und Haggis und dazu will ich Guinness trinken und Strongbow. Ich will hoch über einem schottischen Tal stehen, das Panorama genießen und eine Tin Whistle aus der Tasche ziehen. Und dann will ich „Flower of Scotland“ spielen. Und „Bonny Portmore“. Und das Rohan- und das Braveheart-Thema. Und „Caledonia“. Wääääääääh.

… Okay. Ganz ruhig. Könnte bitte mal kurz jemand

1. Mich daran erinnern, dass ich nicht Tin Whistle spielen kann, geschweige denn eine besitze
2. Mich außerdem daran erinnern, dass die Forumswanderung frühestens 2010 über die Bühne gehen kann und dass ich gefälligst meinen Hintern in Bewegung setzen, einen Abschluss machen und einen Job finden sollte, damit das überhaupt realistisch planbar ist.
3. Dafür sorgen, dass meine Ohrwürmer irgendwann mal wieder ein bisschen weniger emo werden. Obwohl. Den Punkt streichen wir. Ich mag meine Ohrwürmer.
*Icon von Patty

04.09.08

Dinge!

„Kind“, dachte ich mir, „Kind, du solltest über Veldenz bloggen.“ Aber irgendwie hatte ich keine Lust. Weil es schon wieder ein „Wir hatten ein tolles Wochenende auf einer Burg“-Eintrag in der Länge eines halben Romans wäre. Weil ich keine Bilder gemacht habe und zu faul bin, Leute zu fragen, ob ich ihre nehmen darf. Und überhaupt. Aber so ganz kann ich’s halt doch nicht lassen. Also tu ich’s halt doch, irgendwie.

Kurzzusammenfassung: Grandioses Wochenende. Leute, Burg, Gewandungen, Essen, Wetter, Dinge – es war einfach nur toll. Nette bekannte Menschen wieder getroffen, neue nette Menschen kennen gelernt und nebenbei einfach mal vier Tage nur getan, worauf man gerade Lust hatte. Was meisten auf „Abhängen für Profis“ hinaus lief. Tagsüber mit freundlicher Unterstützung des Spätsommerwetters, abends dann am Lagerfeuer. Unterbrochen am Samstag durch den Mittelaltermarkt in Manderscheid, auf den ich noch kurz gefahren bin, um Y. zu treffen. Woraufhin wir uns da ins Gras gesetzt und gemeinsam ein bisschen abgehangen haben. So viel Entspannung! Herrlich. (Für ein bisschen Nervenkitzel zwischendurch sorgte dann Aki, der mal kurz ein paar Stunt-Einlagen lieferte. Leider eher unfreiwillige…Oh, und die Russen haben angegriffen. Oder so.)

Das einzig Blöde ist, dass ich mich schon wieder mit viel zu vielen Dingen habe anfixen lassen. Brettchenweben konnte ich ja vorher schon, aber jetzt will ich auch noch Stricken. Und Spinnen. (Wolle. Mit der Spindel. ) Und Schwertfuchteln, aber das geht hier grad nicht. Na, irgendwann dann. Oh, und tanzen will ich auch noch. (Tanz-UT im November! Tanz-UT im November! !) Und eigentlich ein paar Instrumente spielen lernen, aber dazu hab ich bisher noch bei keinem Anlauf die Geduld gehabt, das lass ich also mal. Zumindest erstmal.



So gesehen sollte ich *erstmal* alles lassen, was nichts mit Uni und so zu tun hat, weil ich eigentlich ausgebucht bin. Auf der To-Do-Liste befinden sich für September ein Gruppenreferat, das dazu gehörige Blockseminar und eine OMGWTF-Megaabschlussklausur. Und nebenbei soll die Magisterarbeit endlich soweit vorbereitet werden, dass ich sie anmelden kann. Oh, und drei Artikel für die Zeitung sollte ich auch fertig kriegen. Und wo hängt meine Motivation? Bei wolligen Dingen. (Und nein, es ist nicht hilfreich, dass ich gerade Glennkill lese.)

Arghs. Kind, tu was.